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Einführung

Die Forensische Psychophysiologie (umgangssprachlich „Lügendetektion“) beschäftigt sich mit der Frage, ob die körperlichen Reaktionen einer tatverdächtigen Person während einer Befragung Rückschlüsse auf ihre Glaubwürdigkeit bzw. Tatkenntnisse zulassen?

Im wissenschaftlichen Bereich findet neben dem Ausdruck Forensische Psychophysiologie auch der Begriff psychophysiologische Aussagebeurteilung Verwendung. Dieser lässt sich folgendermaßen aufgliedern:

Psycho-

 

physiologische

 

Aussagebeurteilung

Psychische Prozesse (Gedanken, Emotionen, Erinnern ...)

 

Physiologische, d.h. körperliche Auswirkungen der psychischen Prozesse

 

Beurteilung von Aussagen hinsichtlich ihres Wahrheitsgehaltes

Während der psychophysiologischen Aussagebeurteilung werden einer Person verschiedene Fragen gestellt:

  • Relevante Fragen: beziehen sich auf ein bestimmtes Verbrechen
  • Vergleichsfragen: thematisieren ähnliche Sachverhalte ohne direkten Bezug zum Tatvorwurf
  • Anhand der unterschiedlichen Körperreaktionen auf relevante Fragen und Vergleichsfragen versucht der Untersucher die Glaubwürdigkeit bzw. Tatbeteiligung der getesteten Person abzuschätzen.

    weiter Messung der verschiedenen Körperreaktionen

     

     

     

    Presseartikel und andere Veröffentlichungen Juristische Aspekte und Links